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Suchbegriff: Immobilien-Investitionen

Der deutsche Immobilienfondsanbieter Wertgrund hat seinen offenen Immobilienfonds Wohnselect aufgrund hoher Rücknahmen von Anlegern vorübergehend geschlossen und die Rücknahme von Anteilen sowie Auszahlungen für bis zu drei Jahre ausgesetzt. Obwohl der Fonds laut der Ratingagentur Scope eine Auslastung von 96 % und stabile Mieteinnahmen aufweist, hält die Krise bei offenen Immobilienfonds weiter an. Branchenexperten bezeichnen dies als erwartete, aber bedeutende Entwicklung in diesem Sektor.
Die Immobilienpreise in Deutschland entwickelten sich im vierten Quartal 2025 uneinheitlich: Die Preise für Bestandswohnungen stiegen um 5,5 % auf 3.200 € pro Quadratmeter, während die Mieten für Bestandswohnungen jährlich um 6,6 % zulegten. Die Preise für Neubauten gingen im Quartalsvergleich leicht zurück, wobei jedoch starke regionale Unterschiede zu beobachten waren: In einigen Gebieten stiegen die Preise um 47 %, während sie in anderen um 17 % zurückgingen. Dies gilt für 400 deutsche Bezirke.
Die Kreditvolumina für Baufinanzierungen in Deutschland haben aufgrund der steigenden Nachfrage nach Wohnungen und Häusern ein Mehrjahreshoch erreicht, wobei Käufer aufgrund steigender Immobilienpreise nach den jüngsten Rückgängen mit höheren finanziellen Belastungen konfrontiert sind.
Das Ifo Institut meldet eine Verschlechterung des Geschäftsklimas im deutschen Wohnungsbau, wobei der Index von -19,3 auf -20,6 Punkte gefallen ist. Die Unternehmen berichten von einer Verschlechterung der aktuellen Lage und geringeren Zukunftserwartungen, verbunden mit einem Anstieg der Auftragsausfälle und Projektstornierungen. Trotz der jüngsten Zunahme der Baugenehmigungen hat die Branche weiterhin mit strukturellen Problemen zu kämpfen und wartet auf eine deutliche Erholung der Nachfrage.
Deutschland sieht sich mit einer Rekordwohnungsknappheit konfrontiert: Bundesweit fehlen 1,4 Millionen Wohnungen, wovon insbesondere junge Menschen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen betroffen sind. Die Studie „Sozialwohnungsmonitor“ des Pestel-Instituts zeigt, dass jährlich nur 200.000 neue Wohnungen gebaut werden, während der Bedarf bei 400.000 liegt, was die Krise verschärft. Die Wohnungsknappheit wirkt sich bremsend auf die Wirtschaft aus und behindert die Integration in den Arbeitsmarkt sowie das Wirtschaftswachstum. Benachteiligte Gruppen sind vom Wohnungsmarkt ausgeschlossen: Studenten geben 53 % ihres Budgets für Wohnraum aus, und ältere Menschen sind aufgrund unerschwinglicher Mieten zu Umzügen gezwungen.
Eine Sammlung von Schlagzeilen aus den Finanznachrichten und Advertorial-Inhalten zu Themen wie dem wirtschaftlichen Optimismus in Europa, der Erholung des Gesundheitssektors, Warnungen zum Immobilienmarkt in Dubai, Trends im Bereich nachhaltiger Investitionen, Entwicklungen im Bereich Private Equity und Kooperationen zwischen internationalen Finanzzentren, wobei die Stimmung zu den verschiedenen Themen gemischt ist.
JPMorgan Chase plant, seine Büroflächen in Canary Wharf in London zu erweitern, was auf anhaltende Investitionen und Engagement für seine britischen Aktivitäten im Finanzdistrikt hindeutet.
Die Preise für Eigentumswohnungen in der Schweiz stiegen im vierten Quartal 2025 um 0,5 %, wobei das jährliche Wachstum bei Wohnungen mit 5,6 % stärker ausfiel als bei Einfamilienhäusern mit 3,0 %. Es wurden regionale Unterschiede beobachtet, wobei in Gebieten wie Zürich und der Alpenregion Preissteigerungen zu verzeichnen waren, während einige Regionen Rückgänge verzeichneten. Das Beratungsunternehmen FPRE erwartet für 2026 einen anhaltenden Preisanstieg, da die hohe Nachfrage die Bautätigkeit übersteigt, insbesondere in Regionen mit hoher Nachfrage wie Zürich und dem Genfer See.
Eine neue Studie des Postbank Wohnatlas zeigt, dass Bayern seine Spitzenposition beim Wohneigentum in Deutschland verloren hat. Die umfassende Analyse des Wohnungsmarktes prognostiziert die Entwicklung der Wohnungspreise bis 2035. Die Studie zeigt eine steigende Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen, betont jedoch, dass Käufer sorgfältiger kalkulieren müssen, da eine automatische Wertsteigerung von Immobilien nicht mehr garantiert ist.
Eine Studie von EY Real Estate prognostiziert für 2026 eine anhaltende Stagnation auf dem deutschen Immobilieninvestmentmarkt, wobei das Transaktionsvolumen weitgehend unverändert bleiben dürfte. Während für Wohnimmobilien Preisanstiege prognostiziert werden, geben Bürogebäude und Einkaufszentren in schlechten Lagen der Branche weiterhin Anlass zur Sorge. Der Sektor erholt sich von Krisenjahren, die durch steigende Zinsen, explodierende Baukosten und Immobilienwertverluste geprägt waren, doch aufgrund unzureichender Reformen ist nicht mit einer Entspannung der Wohnbaukrise zu rechnen.

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